Newsletter 2017

>>> November 2017 

Poetischer Rückblick auf unseren Grundkurs Tantramassage
...  auf diesem Wege möchte ich mich nochmal für die wundervollen Tage bei euch in Schöllnach bedanken - es war wirklich VOLLER WUNDER :-) Die Berührungen und Gespräche, das Miteinander und das zu-mir-kommen, die Bewegung und die Ruhe hat in mir einiges an die Oberfläche gespült, was ich gut verpackt in einem sicheren Tresor auf dem Grund meines Seelen-Meeresgrundes versunken glaubte. Oft fällt es mir schwer, mein Herz zu öffnen und mich zu zeigen, wie ich bin. So verletzlich, sensibel und unperfekt. Und dann ärgere ich mich über mich selbst, weil ich Menschen in die Flucht schlage, die es gut mit mir meinen oder weil ich Zuspruch oder Komplimente nicht annehmen kann und einen berechnenden Hintergedanken beim anderen vermute - nichts mit Absichtlosigkeit ("wenn der jetzt nett zu mir ist, dann will der doch bestimmt was...."). Das wird sich nicht von heute auf morgen ändern, aber jedenfalls habe ich jetzt eine Ahnung, wie es sich anfühlen könnte, wenn mein Herz tatsächlich offen ist und freundliche Menschen "hallo" sagen :-) Wenn sich diese steinige, staubige Wüstenlandschaft mit einem Schlag in einen blühenden, duftenden, paradisischen Garten verwandelt. Wie im kalifornischen Death Valley, in dem jahrelang kein oder kaum Regen fiel. Und dann - 2016 - brachen die Regenmengen über dem lebensfeindlichen Gebiet herein und es erblühte in ungeahnter Weise. Die Samen waren also selbst in der Wüste immer da... sie haben nur auf den Regen gewartet... DANKE für euren Regen. Vom Grunde meines offenen Herzens. Herzliche Grüße und ein tief durchseufztes Namaste Barbara

Tantra in der Presse
 
  Splitternackt - eine Leseprobe
Als Teilnehmer bei einem Tantra-Seminar
ein toller Artikel in der SZ und wieder ein Schritt in die Breite der Gesellschaft

"Schon bei der ersten Übung fließen Tränen. Unser Autor sitzt in der Mitte eines Kreises, spürt in seinen Körper. Auf ihn blicken fünf Augenpaare. Er ist nackt, es gibt kein Verstecken, kein Posen, stattdessen schonungslose Ehrlichkeit. Und eine Frage, die in seinem Kopf aufsteigt: Was hat er die letzten fünfzig Jahre nur mit seinem Körper gemacht?

Eine Freundin hatte unseren anonymen Autor davon überzeugt, sich bei dem Tantra-Workshop anzumelden. Er hatte sein Leben als Großstadtzyniker in der zweiten Lebenshälfte satt. Die Ehe rumpelte, die Kinder waren ihm fremd, der Job nervte, zu viel Tempo, zu wenig Sinn. Er fand sein Leben zu schnell, zu oberflächlich, zu unbewusst. Also schlossen seine Frau und er einen Deal: Erst besucht er ein Tantra-Seminar. Dann sie.

Tantra verspricht, dass man lernen kann, im Hier und Jetzt zu leben. Seine Scham durch einen liebevollen Blick auf die Welt zu ersetzen. Innere Ruhe und Leichtigkeit zu finden. Und vielleicht all die Muster und Hemmungen abzulegen, die einen immer wieder im Kopf blockieren.

Aber kann man es wirklich schaffen, sich selbst zu akzeptieren? Sich so zu verhalten, wie man wirklich sein möchte, und ein bewusstes Leben zu führen?  In seiner Reportage schildert unser Autor, dass er schon nach dem ersten Tag keine Lust mehr hatte, seine E-Mails zu lesen. Wie in ihm am Anfang noch Sarkasmus über »achtsamen Eso-Scheiß« aufsteigt. Und sich dieses Gefühl dann sehr schnell legt. Wie viele Hemmungen alle Kursteilnehmer haben, wenn es um ihren Körper, ihre Ängste, ihr Glück geht. Und ob sie es schaffen, diese Scham aufzugeben. Er fragt sich in den sechs Tagen, ob es überhaupt erfüllend ist, wenn eine Fantasie wahr wird. Und wie weit seine Sehnsüchte und Erwartungen gehen – und wo seine Grenzen sind."

der weitere Text ist leider kostenpflichtig
im SZ Magazin vom 23. November 2017

 

>>> Oktober 2017

  Frauenseminare  "Wilde Shakti"

Seit 2013 begleite ich Frauen mit großer Freude in ihren Prozessen in den Frauenseminaren. Jedes Jahr bekomme ich neue Impulse, so wie unser Leben nicht stehen bleibt , wie das Wasser (weibliche Energie ) fließt. So fließt und (er)weitert sich "Wilde Shakti".

Manche Frauen nehmen diese Zeit für sich, sich er-forschen, sich ent-decken, sich ent-falten, wie ein Jahrestraining. Andere, die selber durch Prozesse gehen, entscheiden dann anderen Frauen dieses Wissen weitergeben zu wollen und sie auf diesem Weg zu unterstützen - und nehmen diese Seminare als Ausbildung in der Yoniheilmassage.

Ich bin glücklich zu sehen, dass dieser Beruf "Frauenmasseurin" mit jedem Jahr wächst, bekannter wird und immer mehr Nachfrage der Frauen danach kommt.

Inzwischen weißt Du schon dass unser Institut "Jembatan" mit der Ausbildung zum Tantramasseur/in zu den annerkanten Ausbildern im TMV (Tantra Massage Verband) gehört.

Meine Ausbildung für Frauen in der Yoniheilmassage ist inzwischen als annerkannte Ausbildung bei der internationalen "Trusted Bodywork" Plattform für seriöse Anbieter für Sexualität und Körperarbeit aufgenommen.

In Zukunft wird hoffentlich auch die Ausbildung für Frauen vom TMV anerkannt werden und unter diesem Dach angeboten werden.

Was wirst Du in diesen Seminaren lernen?
Viel mehr als ein Konzept - als aller erstes - Dich kennenlernen! Vielleicht entdeckst Du in dir was ganz Neues, vielleicht erweckst Du etwas Vergessenes. Nur wenn Du selber durch eigenen Erfahrungen gehst und Dich kennenlernst, kannst Du andere Frauen spüren und begleiten.

Zu den Inhalten gehören:
- die Ganzkörpermassage, ausgerichtet auf den weiblichen Körper, auch mit tantrischen Elementen.
- die Hormonmassage (ich nehme diese Elementen aus der Therapeutische Frauen Massage nach Gowri Motha- bekannte
Frauenärztin in England, die mit den Themen Fruchtbarkeit, Schwangerschaft, Wechseljahren sich seit Jahren beschäftigt)
- die Prozessbegleitung in der Schossraumarbeit
- natürlich widmen wir viel Zeit unserer Yoni, der Yoniarbeit und der Yonimassage. Dafür nehmen wir uns ausgiebige Zeit für die äußere Yoni und auch viele Zeit um den inneren Bereich zu erforschen.
- die Brustmassage als Tor zur Entspannung und das Ankommen in der weiblicher Tiefe
- die Arbeit mit dem Yoni-Ei
- die Becken und Beckenboden Arbeit
- und auch die Besonderheiten bei der Massage für schwangere Frauen
- verschiedene frauenbezogene Meditationen und Übungen um uns in der Weiblichkeit zu stärken.

Vor vielen Jahren, als ich meine erste Tantramassage bekommen habe, von einer Frau, habe ich gedacht wau, sie ist eine Künstlerin, sie kann sehr glücklich mit ihrer Berufung sein! Damals habe ich mich für die Ausbildung
in der professionele Tantramassage entschieden und bin mit Begeisterung diesen Weg gegangen.
Später lag mein Fokus mehr und mehr auf der Frauenarbeit und der Begleitung von Frauen, da zur mir immer wieder Frauen gekommen sind, in der Suche nach Weiblichkeit, Sexualität, in der Suche nach Berührung, auch mit der Bereitschaft die alten schmerzhafte Themen anzuschauen, alte Muster aufzubrechen, Blockaden und Ängste zu heilen und in die Befreiung zu gehen. So wie ich früher.

Jetzt lebe ich an einem wunderschönem Ort mit dem Mann meines Herzens und bin ganz glücklich und geniesse meine Berufung dieses Wissen und meine Erfahrungen weiterzugeben. Und ich würde mich freuen, wenn Du als Shakti,dich vielleicht auch zu dieser Ausbildung entschließt oder diese Info an interessierte Frauen weitergibst.

weitere Infos zur Ausbildung "Wilde Shakti"

>>> Oktober 2017

Seit Sommer 2017 gestalten wir unsere Praxis in München um zu einer
Gemeinschaftspraxis
"Heilung für Körper und Seele"

So ist auch ein neues Logo für unsere Gemeinschaftspraxis
entstanden
 

So findest du uns jetzt unter 2 Domains
           www.praxisjembatan.de
                www.jembatan.de

unsere Praxis in München Riem
ein Dach für Heilarbeit
- Team Jembatan
- Kollegen in der Praxis
- Räume mieten
unsere persönliche Arbeit
im Tantra Institut Jembatan

- Körperarbeit von Elvira und Gérard
in Schöllnach
- Ausbildung und Seminare
- Abende und Veranstaltungen

www.praxisjembatan.de www.jembatan.de

NEUE Seminare für Paare
Wir möchten gerne in Zukunft mehr mit Paaren arbeiten. Und bieten Paaren zum Jahresende die Möglichkeit gemeinsam die Grundlagen der Tantramassage zu erlernen
- Tantramassage für Paare zwischen Weihnachten und Sylvester 2017
und unser bewährter Wochenendworkshop Kamasutra für Paare bieten wir in den
Osterferien 2018 als erweitertes und vertieftes 5- Tages Seminar an
- Kamasutra für Paare vom 24.-28. März 2018

NEU: Fortbildung in Yoniheilmassage für Männer in 2018
Seit Elvira die Ausbildung für Frauen in der Yoniheilmassage macht, fragen immer mehr Männer nach, ob für sie auch die Möglichkeit besteht diese vertieften Erkenntnisse zu erlernen. Und so bietet Elvira 2018 zwei zusammenhängende Vertiefungsseminare für Männer an, welche ihre Kenntnisse in der Yoniheilmassage vertiefen möchten und die umfangreiche Massageerfahrung auf diesem Gebiet haben.

>>> August 2017

Aktuelles aus unserer Praxis

Wir sind nun auch anerkannter Ausbilder des TMV für die Tantramassage


Seit Jahren schon sind wir Mitglied des Tantramassage Verbandes und mit unserer Praxis dort vertreten. Zweimal im Jahr treffen wir uns zu unserer Mitgliedertagung, gestalten den Verband aktiv mit um die Tantramassage noch mehr in die Öffentlichkeit zu tragen.
Seit November 2016 sind wir nun auch anerkannter Ausbilder der TMV. Darüber freuen wir uns sehr, dass unsere Ausbildung, die wir die Jahre über immer weiter ausgestaltet und intensivert haben, diese Anerkennung erfahren hat.
Teilnehmer/innen unserer Ausbildung können nun auch das TMV-Zertifikat erwerben, das einzige Qualitätssiegel für die Tantramassage, das es in dieser Weise in Deutschland gibt.

Das neue Prostituiertenschutzgesetz 2017
Zum Juli 2017 tritt das neue Prostituiertenschutzgesetzes in Kraft. Für uns als Tantra-Insititut-Jembatan ändert sich erstmal gar nichts, da wir schon vor Jahren gerichtlich erstritten haben, dass wir kein Prostitutionsbetrieb sind. Viele sind jedoch verunsichert und ängstlich.

//www.tantramassage-verband.de/wp-content/uploads/2017/07/Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!" src="http://www.tantramassage-verband.de/wp-content/uploads/2017/07/Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!" width="204" height="204">   Der TMV und seine Mitgleider haben sich in den letzten Jahren schon mit grßem Engagement eingesetzt die Tantramassage in der Mitte unserer Gesellschaft zu verankern, was zu großen Teilen schon gelungen ist. 
- wie die Anerkennung der Tantramassage als Berufsausbildung
- die Vernetzung mit anderen Heilberufen
- ein qualifizierte Berufsausbildung und laufende Fortbildungen

Gerade in dieser bewegten Zeit nutzen wir als Verband das neue Gesetz, diese Bewegung noch mehr voranzutreiben. Aus dem Schreiben des TMV an die unsere Politiker, Regierung und Presse:

Jegliche Art von gewerbsmäßiger Berührung im Intimbereich als ungelernte und oft unfreiwillige Prostitution aufzufassen, passt eher in den Geist der 50er und 60er Jahre und zeigt unserer Meinung nach einen blinden Fleck der Politik. Es wird vollkommen übersehen, dass schon heute in einem sehr weiten Spektrum praktisch mit Sexualität gearbeitet wird und dass in vielen dieser Bereiche das ProstSchG keinen Sinn macht und sogar im Wege stehen wird.
Tantramassage-Praxen sind längst mit Ärzten, Heilpraktikern und Therapeuten vernetzt, die Tantramassagen für ihre Klienten empfehlen, wo sie selbst nicht helfen können oder dürfen. Wir verstehen unsere Arbeit als Beitrag zu einer aufgeklärten und fortschrittlichen sexuellen Kultur, zu selbstbestimmtem sexuellen Lernen und zu mehr Lebensqualität im Sinne der WHO-Definition von „Sexueller Gesundheit“.
Wir fordern daher Ausnahmeregelungen und mittelfristig eine zukunftsweisende Neuordnung unseres Berufsstandes durch ein eigenes Sexualpraktikergesetz.

Zur ausführlichen Stellungnahme zum Thema auf der Seite des TMV

Neue Plattform unserer Kollegin Martina Weiser

Martina Weiser ist zu Beginn des Jahres mit ihrer neuen Platform an den Start gegangen. Ein Portal um Anbieter von qualifizierten Tantramassagen und anderen Bodyworkern, ganzheitliche Körperarbeit, Coaching und Sexualberatung
miteinander zu verbinden. Die Seite ist sehr professionell geworden. Aus dem Tantramassage Verband sind viele Masseure/-innen schon daruaf vertreten. Ein weiterer Baustein um uns als seriöse und qualifizierte Anbieter einer wertvollen Dienstleistung zu präsentieren.

 >>> Mai 2017

Warum wir uns von Facebook verabschiedet haben
  Auf Facebook waren wir nie sonderlich aktiv, schon immer ein wenig skeptisch gegenüber diesem Medium. Trotzdem haben wir gedacht dort eine Präsenz halten zu müssen. Michael und Werner haben für uns die Inhalte dort gepflegt, beiden an dieser Stelle nochmal herzlichen Dank dafür.
Schon in den vergangen Jahren haben wir hin und wieder mitbekommen, dass Profile aus dem Tantrabereich, Tantragruppen und berufliche Angebote gesperrt wurden. Das zeigt zweierlei. Zum einen ist Tantra und ein offener Umgang mit Sexualität immer noch ein heikles Terrain und zum anderen ist es nicht ganz ohne, eine berufliche Existenz auf diesem Medium aufzubauen. Zumal wer hat dann schon die Mittel dagegen zu klagen?
Bekanntestes Beispiel für das Geschäftsverhalten von faecebook war im April die Löschung des gesamten Profils von Imad Karim, nach der Veröffentlichung eines Interview mit einer syrisch orthodoxen Ordensschwester. Nach weltweitem Protest war sein Profil nach 24 Stunden wieder online. Wer jedoch nicht so eine große Unterstützung hinter sich hat, verschwindet einfach von seiner öffentlichen Bildfläche und kann sich nicht dagegen wehren. In der Wall of Shame werden Sperrungen unterschiedlicher Couleur dokumentiert, aktuell z.B. auch zu dem aktuellen Lied von Xavier Naidoo "Marionetten". Manches kann mal als Stilblüten betrachten, vieles zeigt aber die unendlich große Macht, die facebook gewonnen hat und wie leicht diese mißbraucht oder in einer bestimmten richtung gebraucht werden kann.
Und noch eine Erfahrung: in 2 Minuten kann ich mich bei Facebook anmelden – einen Abmeldebutton gibt es nicht. Es bedurfte einer längeren Recherche in den Foren welche Schritte nötig sind um sich abzumelden – eine umständliche Prozedur, die es systematisch schwer macht sich von facebook zu verabschieden und diese Verbindung zu lösen, wie auch der Bericht in der SZ dazu zeigt.

Handwerker/-innen und Helfer gefragt - Tausch gegen Seminarteilnahme, für alle, die nicht so gut bei Kasse sind oder einfach Lust darauf haben sich bei uns einzubringen.
Bis jetzt war es bei uns schon möglich zu kochen und sich dadurch die Teilnahme an Seminaren zu erarbeiten. In unserem neuen Zuhause und unsere Praxis im Sonnenwald gibt es im Garten, beim Ausbau des Nebengebäudes und des Bauwagens noch viel zu tun. Wir freuen uns auf manche Unterstützung dafür und können Interessierten die Gelegenheit geben sich ein Seminar zu ermöglichen. Und zusammen macht es einfach mehr Spaß.
Gefragt sind z.B. Fertigkeiten mit Holz umzugehen, mit Rigipsplatten, zu schrauben und zu sägen, zu malern, Gartenarbeiten oder Brennholz aufschichten.

Wer Interesse daran hat, kann sich gerne bei uns melden mit dem was er gerne einbringen mag und wir geben dann die Details, Termine und aktuellen Projekt jeweils in der Runde rum.

Aktuelles aus der Welt

Aufregung am Kreuzweg zu Ostern


- Penis Skulptur empört Gläubige -
"Ein gewaltiger Penis aus Marmor erzürnt die Gemüter im beschaulichen Traunkirchen. Der Phallus steht in unmittelbarer Nähe zum örtlichen Kreuzweg. Das heißt, die Gläubigen müssten bei der bevorstehenden Karfreitagsprozession betend an dem Penis vorbeimarschieren - und sind alles andere als erfreut darüber." (aus dem Stern vom 13.4.2017)
Diese schon ein wenig lustige Geschichte, weist sehr treffend auf das Wesen des Tantra hin. Während in den traditionellen Religionen alles körperlich sexuelle als hinderlich empfunden wird auf einem spirituellen Weg, gehen wir im Tantra mit dem offenen Blick auf unsere Sexualität diesen Weg. Wenn der Lingam als störend beim beten empfunden wird, was geschieht dann? Dann wird die eigene Sexualität, welche die meisten Betenden des Kreuzweges wohl kennen und praktizieren, die Grundlage ihrer Familien und Kinder ist, abgespalten und verleugnet. Fast jeder Mann kennt seinen erigierten Lingam, fast jede Frau unter den Gläubigen, diesen in sich. Also etwas ganz natürliches, was die katholische Kirche unter die Decke und Licht aus Mentalität gesteckt. Und das nicht vor 100 Jahren sondern im Jahr 2017 in einem europäischen Land. Kein Wunder, dass so viele Tantra als Befreiung empfinden, die Tantramassage als Riesenschritt auf dem persönlichen Entwicklungsweg zu sehen und wir sind froh unseres dazu beitragen zu können.

Das neue Prostituiertenschutzgesetz 2017
Zum Juli 2017 werden die ersten Bestimmungen des neuen Prostituiertenschutzgesetzes umgesetzt. Die spannende Frage für alle in der Tantramassage ist, ob wir als Tantramasseure/-innen auch darunter fallen? Das hätte folgende Auswirkungen:
- Meldung als Prostituierte/-er in der Kommune
- Bestimmte Auflagen für die Räumlichkeiten
- Erweiterte Befugnisse der Ordnungsbehörde zum Betreten der Räumlichkeiten
Für uns in Bayern ist das nichts neues und dadurch ändert sich für uns nicht so viel.
Für uns als Tantra-Insititut-Jembatan ändert sich erstmal gar nichts, da wir schon vor Jahren gerichtlich erstritten haben, dass wir kein Prostitutionsbetrieb sind.

Wem dieser Thema weiter interessiert, der kann beim TMV die aktuellen Entwicklungen nachlesen, die auch Thema unserer Mitgliedertreffen sind.
"Thema (beim TMV) war unter anderem das sogenannte Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG), das im Juli 2017 deutschlandweit in Kraft treten wird. Da „Prostitution“ in diesem Gesetz sehr weit und ungenau definiert ist, müssen sich evtl. auch Anbieter von Tantramassagen mit den neuen Regelungen auseinandersetzen. Im internationalen Vergleich genießen wir in Deutschland und der Schweiz auch nach der Einführung des ProstSchG sehr viele Freiheiten. Damit diese auch in Zukunft erhalten bleiben bzw. weiter ausgebaut werden, diskutierten wir das weitere Vorgehen und mögliche Aktionen, um auf unsere Berufsgruppe aufmerksam zu machen. Der Tantramassage Verband vertritt die Haltung, dass Personen, die eine zertifizierte Ausbildung in Tantramassage TMV® abgeschlossen haben, nicht unter die Regelungen nach ProstSchG fallen sollten." TMV